MARK HUDSON – „der Glanz“
Auffallend akzentfreier Engländer, Pianist und Komponist etlicher Frisöre-Evergreens. In seinen Werken spiegelt sich der Wunsch nach Harmonie, Mehr- und Einklang.

Als ursprünglicher Inselbewohner leidet der Bariton mit der hellen Stimme an der maritimen Ur-Angst vor dem Untergang. „Wir sinken!“ ist daher das Schlimmste, was bei einer Gesangsprobe der 3 Frisöre geschehen kann.

Als Diplomat und Mobbingbeauftragter der Truppe gehört es zu den größten Glücksgefühlen wenn Mark über einen neuen Song sagt: „Hmm, nicht schlecht.“

 
             
     

REINHARD ARENDT – „die Farbe“
Geschmeidigkeit, Frische und ein herrliches Lächeln zeichnen diesen Frisör mit dem angeborenen Stimmschmelz aus.

Seine Texte sind sprachliche Spiele aus Wort und Emotion. Auch wenn seine gewinnende Ausstrahlung alles übertrumpft, so gehört er doch zu den Zweiflern der Truppe, immer damit beschäftigt das Optimum zu finden und zu geben.

So wird es wohl immer die Aufgabe seines Publikums bleiben, ihn davon zu überzeugen, dass er fantastisch ist.

           

 

   
PHILIPP HÖHLER – „der Halt“
Kaum eine Note und kein Thema sind vor ihm sicher, denn dieser Frisör greift sozusagen jede Gelegenheit beim Schopf, um irgendein Bühnen-Etwas daraus zu frisieren.

Er singt, textet, theatert und komponiert von Oper bis Techno, aber leider selten das, was man gerade braucht. Stolz darauf nicht festgelegt zu sein, wartet er durchaus auf seinen Durchbruch als Was-auch-immer und bringt mit seinen Ambitionen und seiner „Wird-schon-schiefgehen“ - Attitüde öfters das gesamte Ensemble durcheinander.